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In beiden Bauarten suchen die Tiere Schutz, Zuflucht und Sicherheit. Doch durch die starke Bebauung und den immer geringer werdenden Lebensraum in Städten und Dörfern, brauchen die Tiere oft die Unterstützung von uns Menschen. Wir geben den Tieren somit etwas zurück und schaffen ihnen die Zuflucht die wir genommen haben.

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Die drei Modelle die ich hier gerade vorstelle, sind aus Restholz gebaut und hatten einen Gegenwert von knappen 2 - 4,-€. Vom Aufbau her, sind sie sehr simpel nachzubauen und die Bauanleitungen findet man beim NABU auf der Internetseite (dazu später mehr).

Ich selber habe aus alten Palettenbrettern und Schraubenresten, die Kästen gebaut. Die Dächer, die aus zugeschnittener Teerpappe bestehen, sind aus Bruchresten von Dachschindeln. Diese sind eigentlich Müll und werden von jedem Baumarkt weg geworfen. Wer also mal einen Abstecher in einem Baumarkt macht. Kann dort einfach mal erfragen ob man diese Reste bekommen kann. Diese verschenkt der Baumarkt in der Regel und unterstützt solche Projekte mit Vorliebe.

Alleine die Teerpappe als kleines Dach, verlängert die Lebensdauer aus meiner Erfahrung heraus um mehrere Jahre.

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Die Stege die man hinten an den Häusern sieht dienen dazu, die Häuser fest an einen Untergrund wie einer Mauer oder an Bäumen zu montieren. Auffällig sind bei dem Fledermauskasten die Rillen (rechtes Bild). Diese sind unabdingbar, damit sie die Fledermäuse sich daran festkrallen können. Sie klettern dann daran in den Kästen hoch und schlafen dann bis in die nächste Nacht hinein.

Alle Kästen sollten so aufgehangen werden, dass ein 2,5 bis 3 m großer Einflugradius zur Verfügung steht. Vögel sowie Fledermäuse brauchen den Raum, um in der Luft zu starten und Hindernissen auszuweichen. Zudem fördert es den Einzug der Tiere, da sie dann vor Fressfeinden sicherer leben und ggf. fliehen könnten.

Auch wenn die Meinungen bei dem Thema auseinander gehen, das Holz sollte geschützt werden. Sei es durch Aussenlasur, Farbe, Firnis, Öl oder ähnliche, nach der Trocknung  nicht mehr ausdünstende Holzschutzmittel. Sonst halten die liebevoll gebauten Häuschen kaum mehr als zwei Jahre bis die ersten Witterungsschäden erkennbar sind. Was schade wäre, da die Freude daran dann schnell verfliegt.

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Wer also Baupläne zu solchen Naturliebhaberprojekten haben möchte, dem stelle ich auf der 2. Seite die Links dafür zu Verfügung.